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Rabattschlacht bleibt aus – Elektroautos weiter viel zu teuer

Trotz Verkaufsdruck: Rabattschlacht bleibt aus: Elektroautos weiter viel zu teuer

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    In der Pflanze steckt keine Gentechnik

    Aber keine Sorge:
    Gentechnish verändert

    sind die

Montag, 17.02.2025, 15:27

Wegen drohender Klima-Strafen und vieler neuer Modelle wurde eigentlich erwartet, dass E-Autos 2025 schnell günstiger werden. Doch wie eine Analyse der „Auto Motor & Sport“ zeigt, sind Stromer immer noch zu teuer. Die Hersteller warten auf neue Förderprämien.

Im Januar 2025 wurden in Deutschland deutlich mehr Elektroautos zugelassen als im Vergleichszeitraum 2024 . Doch der richtige Push lässt noch auf sich warten. Dabei waren viele Experten eigentlich davon ausgegangen, dass 2025 wieder ein Boom-Jahr für Batterieautos wird.  Denn es gibt diverse neue Modelle und wegen drohender Klima-Strafzahlungen nach Brüssel ist der Verkaufsdruck der Hersteller hoch.

Verbrenner noch mit höheren Rabatten als E-Autos

Doch nach einer Stichprobe der Zeitschrift „Auto Motor & Sport“ werden aktuell von den Händlern eher Verbrennermodelle, deren Preise sowieso unter denen von Elektroautos liegen, mit höheren Rabatten angeboten als Stromer. „Die Nachlässe für reine Verbrennermodelle und für Plug-in-Fahrzeuge sind im Vergleich zu 2024 von jeweils 18 auf jetzt 23 Prozent gestiegen. Dagegen haben sich die Nachlässe bei Elektroautos kaum bewegt, sie sind von 18 auf 19 Prozent kaum gestiegen“, so die Zeitschrift. Das gelte ebenso für Leasingangebote: „Die monatliche Belastung bei Stromern fällt im Schnitt sechs Prozent höher aus als 2024, Verbrennermodelle sind dagegen zehn Prozent günstiger geworden. Dabei spielt die schwierige Restwertthematik gerade von Elektroautos eine Rolle: Verbrennermodelle sind deutlich wertstabiler als elektrisch angetriebene Autos“, so die „Auto Motor & Sport“. Tatsächlich verhagelt der schlechte Restwert vieler Stromer Händlern und Herstellern die Bilanz .

VW ID3 zu Sonderkonditionen schnell vergriffen

Dass durchaus Interesse an E-Autos besteht, zeigte zuletzt eine Leasing-Aktion von Volkswagen. 178 Euro brutto monatlich kostet der VW ID.3 Pro mit 150 kW Leistung und 62 kWh großer Batterie für Privat- und Gewerbekunden Ende Januar im Leasing. Damit war auch eine wichtige psychologische Marke geknackt: Den Kompakt-Stromer gab es günstiger als einen VW Golf. Entsprechend begehrt war das Angebot und die verfügbaren Fahrzeuge schnell vergriffen. Den VW-Händlern war klar: Erfolg oder Misserfolg des E-Autos ist vor allem eine Frage des Preises.

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Welche E-Autos im Leasing erschwinglich sind

Deutschlands größtes Elektroauto-Portal Efahrer.com registriert aktuell immerhin 38 verschiedene Modelle, die weniger als 200 Euro im Leasing kosten (direkt zur Liste) . Los geht es beim Mikroauto Opel Rocks-e, aber auch vollwertige Autos wie gebrauchte Renault Zoe, der Hyundai Inster oder der GWM Ora 03 sind dabei. Doch viele interessante Neuheiten liegen leider über der 200 Euro-Grenze. Einige Beispiele:

  • Fiat Granda Panda – der nagelneue Italiener kostet als Hybridbenziner laut Leasingmarkt.de 219 Euro monatlich, während die Elektroversion des gleichen Modells ab 225 Euro im Monat zu haben ist. Elektro- und Benziner-Variante sind also fast zum gleichen Preis zu haben.
  • Renault 5 – das elektrische Retro-Mobil kostet im Leasing mindestens 198 Euro pro Monat. Das Problem: Einen Renault Clio mit Benzinantrieb gibt es schon für 105 bis 109 Euro monatlich.
  • Vw id.7 – den Elektro-Passat, der von Testern sehr gute Kritiken bekam, gibt es ab einer monatlichen Leasingrate von 461 Euro. Einen gut ausgestattenen VW Passat gibt es bereits ab 380 Euro monatlich (Neuwagen). Erweitert man die Suche auf Gebrauchtwagenleasing, bekommt man den Passat noch einmal mehr als 100 Euro günstiger ab 263 Euro.
  • Skoda Elroq : Das neue Skoda-SUV ist eins der interessantesten neuen E-Modelle 2025 und im Leasing ab 242 Euro monatlich zu haben. Einen Skoda Karoq mit Benziner bekommt man allerdings schon ab 158 bis 173 Euro.

Autobauer hoffen auf neue Kaufprämien

Unterm Strich deutet alles darauf hin, dass die Autohersteller trotz des hohen Verkaufsdrucks ihre Stromer nicht mit hohen Verlusten in den Markt pressen wollen. Hinter den Kulissen geben die Manager der Autobauer zu, dass man  vor allem auf einen Impuls wartet: neue Kaufprämien für Elektroautos, sobald die nächste Bundesregierung im Amt ist. Von den drei Parteien nämlich, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einzeln oder gar alle zusammen die nächste Regierung stellen werden – CDU, SPD und Grüne – haben alle angekündigt, dass sie die Emobilität weiter auf Kosten der Steuerzahler fördern wollen.

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