HomeNachrichtSchlecht für den Körper: Drei Diäten, die Ihrer Gesundheit schaden können

Schlecht für den Körper: Drei Diäten, die Ihrer Gesundheit schaden können

Wer abnehmen will, setzt oft auf Diäten. Doch strenger Verzicht bringt uns nicht immer ans Ziel. Auch die amerikanische Psychologin Sari Chait bekräftigt: „Hardcore-Diäten wirken sich negativ auf die mentale Gesundheit aus.“

Auf folgende drei Diäten sollten Sie lieber verzichten.

1. Ganze 30-Diät

Bei dieser Diät geht es darum, gewisse Nahrungsmittel für 30 Tage komplett aus der Ernährung zu streichen. Dabei geht es um sogenannte „böse“ Lebensmittel wie Zucker, Alkohol, Getreide, Hülsenfrüchte, Soja oder Milchprodukte. Lässt man sie weg, sollen die Pfunde purzeln und der Stoffwechsel angekurbelt werden.

Bricht man das Verbot und isst (zum Beispiel am 19. Tag) zum Kaffee ein kleines Stück Schokolade, muss man wieder von vorne beginnen. Klar, zu viel Zucker ist alles andere als gesund. Aber diese Einschränkung für 30 Tage bringt höchstwahrscheinlich mehr Stress und strapazierte Nerven als ein Erfolgserlebnis.

2. Pegane Ernährung

Der Name dieser Diät erinnert nicht ohne Grund an bereits bekannte Ernährungsweisen. Die pegane Diät ist nämlich eine Mischung aus „Paleo“ und „Vegan“. Bei der Paleo-Diät verzichtet man auf verarbeitete Lebensmittel, Milchprodukte, Alkohol, Zucker und Getreide. Wer sich vegan ernährt, verzichtet auf tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte.

Die pegane Ernährung hört sich grundsätzlich nicht schlecht an, aber das Verteufeln von bestimmten Lebensmitteln fördert eine ungesunde Beziehung zum Essen und endet in einer inneren Zerrissenheit, weil man ständig zwischen Lust und Verbot schwankt.

3. Intermittierendes Fasten

Auf Deutsch heißt es „Teilzeit-Fasten“ und bedeutet tatsächlich, dass man über mehrere Stunden nichts isst. Es werden genaue Zeiträume festgelegt, in denen man essen darf, was man will. Zucker, Pasta, Fleisch, Milch – alles ist erlaubt. Danach ist für etwa 16 Stunden Schluss.

Der Hype um diese Diät ist noch immer groß, aber Experten sind skeptisch. Fasten führt oft dazu, dass man danach noch mehr in sich hinein schaufelt: Wir sind von Natur aus so eingestellt, nach einer Einschränkung mehr zu konsumieren, weil der Körper damit rechnet, wieder eine Durststrecke überbrücken zu müssen.

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