Wer beim Joggen Erfolg haben will, muss einfach schneller laufen? Von wegen – eine Studie zeigt, dass auch sehr langsames Laufen effektiv ist.
Gerade für Menschen, die mit dem Joggen beginnen, ist es nicht ratsam, direkt mit einem hohen Lauftempo einzusteigen. Langsam und bewusst zu laufen – das ist beim „Slow Jogging“ die Devise.
Zugegeben, Slow Jogging sieht zunächst etwas merkwündig aus. Man läuft mit kleinen Schritten und langsamem Tempo – wirklich schnell voran kommt man so natürlich nicht. Selbst Hobbyläufer mit einem moderaten Tempo würden die „Slow Jogger“ mühelos überholen.
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Doch die Lauf-Technik aus Japan ist nicht zu unterschätzen, denn sie hat einige Vorteile für die Gesundheit.
Das macht Slow Jogging aus
Mindestens 180 Schritte pro Minute sollte man beim Slow Jogging machen. Wichtig: Große Schritte sollten Sie beim Slow Jogging – anders als beim klassischen Jogging – nicht machen. Stattdessen liegt der Fokus auf der Fortbewegung in kleinen Schritten.
So entsteht eine Mischung aus Gehen und Laufen, die besonders schonend für die Gelenke sein soll.
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Außerdem berühren Jogger den Boden zuerst mit den Mittelfüßen und nicht – wie beim gewöhnlichen Joggen – mit den Fersen. Auf diese Weise werden die Hüfte, Knie und Wirbelsäule kaum belastet.
Daher ist die Lauftechnik auch für Laufeinsteiger und übergewichtige Menschen gut geeignet, um die persönliche Fitness zu steigern.
TIPP: Verwenden Sie fürs Slow Jogging besser Sportschuhe mit leichten, biegsamen Sohlen.
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Wie effizient ist Slow Jogging?
Genauso wie regelmäßiges Joggen stellt auch Slow Jogging eine gute Möglichkeit dar, um sich im Alltag mehr zu bewegen und sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.
Sportlich ambitionierte Läufer fragen sich jedoch: Verbrennt man bei dem extrem langsamen Laufen überhaupt Kalorien?
Definitiv: “Die Effektivität der Kalorienverbrennung ist beim langsamen Laufen genauso wie beim schnellen Laufen, man ist nur länger unterwegs”, sagt Sportmediziner Lutz Hertel vom Deutschen Wellness Verband im Interview.
Wie viele Kalorien man beim (Slow) Joggen verbraucht, hängt jedoch auch von verschiedenen Faktoren wie dem Gewicht und Geschlecht ab.
Darüber hinaus schüttet der Körper beim Slow Jogging Glücksgefühle aus. Forschende erklären das Phänomen wie folgt: Bereits nach 30 Minuten wird der Stoff Anandamnid freigesetzt, der an den gleichen Stellen ansetzt wie der Hauptwirkstoff von Cannabis.
Genug Gründe, um die entspannte Lauftechnik auszuprobieren, wie wir finden.